miércoles, 2 de abril de 2008

professor :Paul Isenrath sagt :

„Kunst gehört allen Menschen“, der vielleicht wichtigste Satz im Manifest von Alex Mora, dass seinen Hungerstreik begleitet.

Kunst hat immer mit Erkenntnis zu tun. Denn wie könnte man etwas darstellen, was man nicht erkannt hat? Und es wird immer und in allen Gesellschaftsschichten Menschen geben, die unabhängig von jeder Belehrung nachzuempfinden vermögen, was ein Künstler zeigt in seinem Werk. Insofern ist die Kunst für alle da, und niemand sollte der Zugang zu einem Kunstwerk verwehrt sein.

Man kann ein Kunstwerk kaufen. Aber sehen, fühlen, erleben, was den Künstler zu dieser bestimmten Form geführt hat und in welchem Zusammenhang diese vielleicht steht mit der Alltagswelt um uns, das ist für Geld nicht zu haben. Außerdem macht es klein und beschissen, teure Kunstwerke um sich zu versammeln, nur um seinen Reichtum zu zeigen. Mehr Vertrauen zu den Scheinen als zu seiner Individualität zu haben, daraus könnte keine Kunst entstehen. Und warum sollte man Kunst damit erleben können?

Ich glaube zwar nicht, dass Alex Mora mit seinen Aktionen die Exzesse einer Schicht von Parvenüs stoppen wird, die Kunstwerke für sich, ihresgleichen und ein paar Motten um sich herum reservieren. Aber zumindest zeigt er damit, dass auch Künstler in der (scheinbaren?) Beherrschung der Kunst durch das Geld ein Problem sehen.

Paul Isenrath,

English Tex of Professor Paul Isenrath


"Art belongs to all people," this is perhaps the most important sentence in the manifesto of Alex Mora for his hunger strike. Art has always to do with knowledge. Because how could one represent something, which is not recognized? And there are and will always and all strata of society be people, which regardless of any instruction is able to asset and feel the intentions which shows an artist in his work. The art is for everyone, and everyone should have access to a work of art. You can buy a work of art. But see, feel, experience what has led the artist to this particular form and which connection exists with the everyday world around us, this is not possible to buy with money. It also makes you small and shitty, to gather expensive works of art around you just in order to show your wealth. More confidence in the notes as to his individuality, could never lead to art. And how could you experience art like this? I do not think that Alex Mora with his actions will stop the excesses of a layer of Parvenüs. But at least it shows that artists see in the (apparent?) Mastery of the art by the money a problem. Paul Isenrath